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Wunderverständnis im Wandel

Historisch-theologische Beiträge

Hg.: Klaus Fitschen / Hans Maier

132 Seiten / EURO 14,80 / ISBN 978-3.89857-232-3

EDITION MOOSHAUSEN, Plöger Medien GmbH, Annweiler

„Wunder“ sind uns heute wieder nähergerückt, nachdem sie lange am Rand historischer und aktueller Wahrnehmung standen. Das bezeugt nicht nur der säkularisierte Wortgebrauch („Wunder von Lengede”), sondern auch die gesteigerte Aufmerksamkeit, die Heilwunder (und Wunderheiler!) heute in der Öffentlichkeit finden.

Was ist ein Wunder? Ist es nur “des Glaubens liebstes Kind” (Goethe)? Wie sind die christlichen Kirchen in ihrer Geschichte mit diesen Zeichen umgegangen? Im Zusammenwirken evangelischer und katholischer Theologen, Historiker und Mediziner wurden diese Fragen auf der Tagung im Oktober 2006 in Mooshausen (Allgäu) verdeutlicht, vertieft und einer Klärung nähergebracht.

Inhalt

 

Dirk Evers

Religionsphilosophische und systematisch-theologische Darlegungen aus evangelischer Sicht

Hans-Georg Gradl

Was ist ein Wunder? Biblische Verstehenshilfen für ein theologisches Sorgenkind

Hans Maier

Umgang mit Wundern. Frömmigkeits- und verwaltungsgeschichtliche Anmerkungen

Dr. Urusla Sottong und Dr. Paul Sottong

Überprüfungen und Wunderheilungen

Robert Jütte

Wunderheilungen in textlichen und bildlichen Überlieferungen

Klaus Fitschen

Die Bedeutung von Wundern im Zeitalter des Nationalismus und der Säkularisation

Reinhard Hempelmann

Wunder im Kontext pfingstlich-charismatischer Bewegungen