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Guardini und Mooshausen vor 100 Jahren

„Ich wüsste zu gerne, was Romano Guardini 1919 gedacht hat.“

Zum Studientag im Alten Pfarrhaus von Mooshausen am 23. November 2019.

Ein kleiner Kreis war der Einladung des Freundeskreises gefolgt, um dem neuen zweiten Vorsitzenden, Prof. Dr. Alfons Knoll, anlässlich seines Debüts die Ehre zu erweisen. Es war kein theologischer Vortrag, mit dem Alfons Knoll brillierte. Eindrucksvoll zeichnete er durchaus auch neue Bilder von den damaligen Bewohnern des Pfarrhauses, Pfarrer Josef Weiger und Maria Knoepfler, aber auch von der Situation von Gesellschaft und Kirche im Jahr 1919. Es war das erste Jahr nach Ende des Großen Krieges, eine Phase der Orientierungslosigkeit und radikaler Umbrüche, in der auch die Armut eine große Rolle spielte – selbst im Mooshauser Pfarrhaus. Armut sei der Ausgangspunkt für alles Wesentliche, definierte Romano Guardini.

Alfons Knolls Blick auf den großen Theologen und Philosophen war u.a. dominiert von dessen Begegnung mit der Kunst, konkret mit den Bildern von Emil Nolde, die wohl ausschlaggebend waren für seine gewichtigen Aussagen: „Ich glaube fest an das Entstehen einer neuen Zeit“ und „Ich fühle, daß Großes im Kommen ist“.

Welche Gedanken Guardinis hinter diesen Aussagen stecken, das ist es, was Alfons Knoll umtreibt und er sicher gerne einmal mit diesem diskutiert hätte.

Den kompletten Vortrag von Alfons Knoll finden sie » hier (pdf)


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