Feiertagsgedanken 3. April - Osternacht


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Osternacht

Es gibt die böse Nacht; jene, von welcher der Anfang des Johannesevangeliums erzählt. Das Wort, welches das Leben war und das Licht, kam in die Finsternis und wollte in ihr leuchten. Die aber nahm es nicht auf. Das ist die unfruchtbare Nacht; das im Bösen verhärtete Herz; der Trotz, die Verzweiflung, die Absage an Liebe und Reue. In ihr springt kein Funke. Von ihr wollen wir nicht sprechen; Gott bewahre uns vor ihrem Grauen.

Hier soll von der guten Nacht die Rede sein; von der Bedrängnis des Menschenherzens, von der Not der Schöpfung, die zu Gott drängt und über alle Hoffnung hinaus hofft, dass an ihr das Wunder der Gnade geschehen werde. Das ist die dunkle Tiefe der Kreatur; ihr Schuld und ihr Leiden, aber nicht verschlossen in sich selbst, stolz und hoffnungslos, sondern hinüber-, hinausgeöffnet zum Geheimnis des neuen Anfangs. Dieses ihr Hoffen ist selbst schon Gnade; selbst schon Beginn der Erlösung. In ihr leuchtet das Licht auf.

Romano Guardini, Predigten zum Kirchenjahr


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