Besuch einer Gruppe von Priestern aus dem Bistum Augsburg - Elisabeth Prégardier


Termin: 23. Juni 2014 - 00:00

Ort: Altes Pfarrhaus, Weiger-Guardini-Straße 9, 88319 Aitrach/Mooshausen

Beschreibung:

Der Besuchstermin wurde kurzfristig abgesprochen.

Am 23. Juni 2014 besuchte unter der Leitung von Pfarrer Thomas Gerstlacher  eine Gruppe von Priestern aus dem Bistum Augsburg das alte Pfarrhaus in Mooshausen. Zuvor hatte die Gruppe in Rot an der Rot Gottesdienst in der Kirche St. Verena und in der Bruderschaftskirche St. Johann gefeiert.

Elisabeth Prégardier begrüßte im Namen der Vorsitzenden Frau Prof. Gerl-Falkovitz die Gruppe in den Räumen des Freundeskreises und erläuterte an einigen Punkten, warum der kleine Ort Mooshausen weit über die Diözese Rottenburg bedeutend ist. Bei den in Kürze vorgestellten Persönlichkeiten handelte es sich um Josef Weiger, Romano Guardini, Maria Knoepfler, Maria Elisabeth Stapp und Josef. Bärtle. Weiter zu nennen sind die vielen Persönlichkeiten aus dem Umfeld des ersten Freundeskreises um Pfarrer Josef Weiger.

Aus lokaler Sicht ist bedeutsam die mehr als 250 jährige Tradition der Wallfahrt zur Mutter vom guten Rat in der Dorfkirche St. Johann Baptist und die seit 1916 nicht mehr ausgeübte Illerflößerei. Seit 2013 ist das Pfarrhaus ausgezeichnet mit einer Plakette als „Denkort“ auf dem oberschwäbischen Erinnerungsweg an die Zeit des Nationalsozialismus. Hintergrund sind die von den Mitgliedern der Weißen Rose gelesenen Schriften von Romano Guardini und z. B. auch die Beziehung von Josef Weiger zu Erwin Planck, der im Januar 1945 in Plötzensee hingerichtet wurde.

Zugleich mit den im Jahresprogramm aufgeführten Veranstaltungen  hat sich mit der von Italien angeregten Seligsprechung von Romano Guardini eine neues Arbeitsfeld für den Freundeskreis aufgetan. Guardini als geistlicher Führer und Theologe hat im Bewußsein mehrerer Generation einen hohen Stellenwert. Jetzt gilt es in der Vorbereitung zu einem Seligsprechungsprozeß die Elemente einer breiten öffentlichen Verehrung darzulegen. Hierzu wies Elisabeth Prégardier auf das stets mit Blumen geschmückte Grab von Romano Guardini in der Münchener St. Ludwigkirche in der rechten Seitenkapelle hin.

Alle Besucher erhielten als Geschenk vom Freundeskreis die Neuauflage des Betrachtungsbuches von Josef Weiger „Maria, Mutter des Glaubens“ Elisabeth Prégardier erläuterte die besondere Beziehung von Papst Benedikt XVI. zu diesem Buch, das ihn und viele andere in den vierziger Jahren in der marianischen Frömmigkeit getragen habe.

Elisabeth Prégardier erwähnte auch, daß von Papst Franziskus die hohe Wertschätzung von Romano Guardini bekannt sei und er in Vorbereitung zu einer Umwelt-Enzyklika seine Schriften konsultiere.

In der Bemessenheit der Zeit warfen einige Mitglieder noch einen kurzen Blick auf die Ausstellung „Das Pfarrhaus von Mooshausen von Mooshausen und die Weiße Rose“ im Alten Schulhaus.

Zum Abschluß des Besuches betete die Gruppe am Grab von Josef Weiger das schöne auf der bronzenen von Maria Elisabeth Grabplatte eingelassen Gebet „Flehende Worte fanden nach dir…“.

An dieser Stelle sei erinnert an das Gedicht von Josef Weiger zu Gnadenbild „Maria Knotenlöserin“ in St. Peter Perlach in Augsburg.

Beim Abschied lud Elisabeth Prégardier die Pfarrer ein, mit ihren Gemeinden auch einmal Mooshausen als Wallfahrt zur Mutter vom guten Rat zu wählen.

Für diese Veranstaltung können keine Buchungen mehr entgegengenommen werden. Die Buchungsfrist ist vorbei.

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