Jahresübersicht 2009


— 2009 —

 

 aus dem 1976 von Maria Elisabeth Stapp geschaffenen Gedenkstein am Eingang der Pfarrkirche

Josefstatue von Maria Elisabeth Stapp

 „… ich fühle, daß Großes am Kommen ist.“
Romano Guardini, Nov. 1919 an Josef Weiger
 Delfter Kachel

Delfter Kachel

Anakletus II.

Siegel des Papstes Anakletus II

 27. März und 28. März
Besinnung zur österlichen Bußzeit
„Wüßtest du um die Gabe Gottes“


Jesus und die Samariterin am Brunnen
Der Papst aus dem Ghetto

Die Legende des Geschlechts Pier Leone. Roman

Freitag, 27. März 2009

9:30 Uhr Beginn
18.00 Schluß der Tagung
Besinnung zur österlichen Bußzeit:
„Wüsstest du um die Gabe Gottes!“
Jesus und die Samariterin am Jakobsbrunnen
Betrachtung der Perikope aus dem Johannes-Evangelium 4,1-42
Gesprächsleitung: Elisabeth Prégardier

16.00 Uhr
Die Päpste des 20. Jahrhunderts
Aus Anlaß des 50 Todestages von Papst Pius XII.
Vortrag von Prof. Dr. Hans Maier, München

Samstag, 28. März 2009

9:30 Uhr Beginn

16:30 Uhr Schluß der Tagung
Gertrud von le Fort,
Der Papst aus dem Ghetto.

Die Legende des Geschlechtes Pier Leone
Siegel des Papstes Anakletus II.
Interpretation und Lesung
Dr. Antje Kleinewefers, Krefeld
Dr. Horst Renz, Obergünzburg

Am Nachmittag:
Rückblick auf die Romreise vom 3.-9: Oktober 2008 mit Bildern
Als Rom von der Pest heimgesucht wird, trägt der Papst ein Christusbild in einer Prozession durch die Straßen.
Bei diesem Christusbild handelt es sich um die ehrwürdige Ikone Acheropita aus der Kapelle Sanc-ta Sanctorum im Lateran. Während sich die Prozession der Tiberbrücke „Pons Senatorum“ nähert, erschüttert ein heftiges Beben die Erde, und die Brücke bricht zusammen. In der folgenden Verwirrung stürmen die Men-schen das nahegelegene Ghetto, um die Juden als vermeintliche Urheber der Katastrophe zu strafen. Ein alter Jude, Chanoch ben Esra, flüchtet in seiner Todesnot schutzsuchend unter den Purpurmantel des Papstes.
Mit dieser Episode beginnt der Roman von Gertrud von le Fort „Der Papst aus dem Ghetto“, der 1930 veröffentlicht wurde. In der zur Tradition gewordenen jährlichen Veranstaltung der Gertrud von le Fort–Gesellschaft mit dem Freundeskreis Mooshausen wurde dieser Roman bewußt ausgewählt, um die Studienreise vom 3. bis 9. Oktober 2008 nach Rom nachklingen zu lassen und zu vertiefen.
Im Rückblick auf viele Orte, die mit den Werken der Dichterin in Rom verbunden sind, gehen mehrere Vorträge auf Fragenkomplexe ein, die sich aus der römischen Studienreise im Oktober 2008 ergeben haben.

  • Der biblische Befund: „Das Heil kommt von den Juden“ (Joh 4, 22).
  • Die Päpste im 20. Jahrhundert und ihre Haltung zu den Juden.
  • Die Werke der Dichterin Gertrud von le Fort zum Themenkreis.
 Gebhard FugelGebhard Fugel, 1863-1939
Maler des Evangeliums in Oberschwaben
Gebhard Fugel: Bedeutender Kirchenmaler

60. Todestag, + am 26. 2. 1939

Freitag, 1. Mai 2009

14.30 Uhr
Eröffnung einer kleinen Ausstellung im Alten Schulhaus Mooshausen:
Wandbilder zur Biblischen Geschichte des bedeutenden Allgäuer Kirchenmalers Gebhard Fugel (1863-1939)
Gedenken an Josef Bärtle (1892-1949), Priester aus Mooshausen und Direktor des Bibelwerkes in Stuttgart

19.00 Uhr
Begrüßung, Vorstellung der TeilnehmerHanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Der erste Freundeskreis in Wangen im Spiegel der Briefe Guardinis an WeigerFranz Xaver Schmid

Leben und Werk von Gebhard Fugel (mit Bildern).

Sein Standort im Blickpunkt der Kunstgeschichte

Samstag, 2. Mai 2009

9.00 Uhr
Franz Xaver Schmid
Verkündigung im kirchlichen Raum durch das Bild.
Kirchenausmalungen in Oberschwaben

12.00 Uhr Mittagspause

14.00 Uhr Abfahrt mit Privatwagen nach Wangen
Dr. Rainer Jensch, Stadtarchivar, unter Mitarbeit von Prof. Dr. Hildegard Kasper
Führung in der Stadtpfarrkirche St. Martin und in der Spitalkirche

18.00 Wiedereintreffen in Mooshausen. Imbiß im Pfarrhaus

19.30 Uhr
Josef Ruf
Vom Schulwandbild zu den modernen Medien

 

Sonntag, 3. Mai 2009

8.45 Uhr
Eucharistiefeier in der Kirche von Mooshausen

10.00 Uhr
Rundgespräch mit den Referenten und Teilnehmern
12. Uhr Ende der Tagung

Zu Unrecht vergessen und häufig verkannt ist der aus dem Allgäu stammende Maler Gebhard Fugel (1863 Oberklöcken/Ravensburg – 1939 München).
Die Stadt Ravensburg hatte ihm aus Anlaß seines 50. Todestages im Dezember 1989 eine beachtenswerte Ausstellung gewidmet.
Der Freundeskreis Mooshausen nimmt nun den 70. Todestag (+ 26. Februar 1939) als Impuls, um über die Bedeutung und Wirkung von Gebhard Fugel nachzudenken. Dabei wird der Blick auf die zahlreichen Ausmalungen vor allem in Kirchen und Kapellen Oberschwabens und auf die heute aus der Katechese verschwundenen Schulwandbilder und Illustrationen der Volksbibeln gerichtet.
Gebhard Fugel gehörte mit Josef Weiger, Romano Guardini u. a. zum Freundeskreis, der sich von 1912-1917 in Wangen um die hochbegabte Maria Knoepfler aus der Aumühle scharte, die spätere Übersetzerin des großen englischen Theologen John Henry Kardinal Newman (1801-1890).
Zur Tagung gehört eine kleine Ausstellung von Schulwandbildern und eine Exkursion nach Wangen.
In das Gedenken einbezogen wird Josef Bärtle, der aus Mooshausen stammende Priester und spätere Direktor des Katholischen Bibelwerkes in Stuttgart. Vor 60 Jahren, am 6. Mai 1949, verunglückte der Siebenundfünfzigjährige tödlich auf dem Weg in sein geliebtes Heimatdorf.
Am 14. August 2013 können wir den 150. Geburtstag von Gebhard Fugel begehen. Unsere Veranstaltung Mooshausen versteht sich als Anregung für kulturelle und kirchliche Kreise in Oberschwaben, diesem bedeutenden „Evangelisten mit dem Pinsel“ einen neuen Platz in der Verkündigung und in der Katechese zu geben.

REFERENTEN
Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Dresden
Pfr. Dr. Franz Xaver Schmid, Munderkingen
Dr. Josef Ruf, Mindelheim
KOORDINATION: Elisabeth Prégardier, Oberhausen

 John Henry Newman John Henry Kardinal Newman, 1801-1890 Der Traum des Gerontius
Oratorium vom Edward Elgar nach Worten von John Henry Newman

Freitag, 17. Juli 2009

Belegung der Unterkunft
Abendessen in der Unterkunft oder im Gasthof Hirsch in Mooshausen

19.00 Uhr
Erste Blicke auf:
John Henry Newman (1801-1890)
Edward Elgar (1857-1934)
C. S. Lewis (1898-1963)
Martin Brüske und Michael Wersin

 

Samstag, 18. Juli 2009

9.00 Uhr
Letzte Dinge: Theologie und Dichtung
bei John Henry Newman und C. S. Lewis
Martin Brüske

12.00 Uhr Mittagspause
Einladung zum Spaziergang am Illerkanal

15.00 Uhr
„Der Traum des Gerontius“.
Oratorium von Edward Elgar
Michael Wersin

19.30 Uhr
„Shadowlands“
Film mit Anthony Hopkins u. a. über die späte Liebe von C. S. Lewis
und Joy Gersham
Regie: Richard Attenborough

 

Sonntag, 19. Juli 2009

8.45 Uhr
Gottesdienst in der Kirche von Mooshausen

10.00 Uhr
Newman und Lewis im Blick von
Ida Friederike Görres (1901-1971)
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

12.00 Uhr Schluß der Tagung

Die literarische Tradition der Jenseitsreise hat ihr berühmtestes Beispiel natürlich in Dantes „Göttlicher Komödie“. Aber auch das 19. und 20. Jahrhundert haben großartige, wenn auch knappere Beiträge zu dieser Form der Dichtung hervorgebracht. Etwas, das sich prinzipiell der Wissbarkeit entzieht, z. B. in der schwebenden Weise des Traumgesichts, dennoch zur Sprache zu bringen, bleibt äußerst reizvoll.
Zwei Dichtungen dieser Art, die sich dadurch auszeichnen, daß ihre Autoren nicht nur sprachmächtig, sondern gleichzeitig Theologen von höchstem Rang sind, sollen im Mittelpunkt unserer Tagung stehen: „Der Traum des Gerontius“ (1865) von John Henry Newman und „Die große Scheidung“ (1946) von Clive Staples Lewis. Newmans Dichtung hat eine kongeniale Vertonung durch Edward Elgar gefunden, der damit eines der bedeutendsten Oratorien der englischen Musik geschaffen hat. Wer also Freude an Dichtung, Musik, Theologie und ihrem Zusammenklang hat, ist herzlich eingeladen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer aber Zeit findet, ist herzlich eingeladen, die – nicht zu langen – Texte von Newman und Lewis schon vorher einmal zu lesen.

Referenten:
Dipl. theol. Martin Brüske, Fribourg
Michael Wersin M. A., Neusäß
Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Dresden

  14.-18. AugustWeitgehend unbekanntes Sachsen:
Die Gärten von Groß-Sedlitz, Cottbus und Muskau;
Schlösser und Kirchen in Hoflößnitz, Coswig, Freiberg u. a. Studienfahrt
Die Tagung konnte aus organisatorischen Gründen leider nicht stattfinden.
Päpste des 20. / 21. Jahrhundert

Die Päpste im 20./21. Jahrhundert

1. Von Leo XIII. bis zu Benedikt XVI.
Blick auf die neuere Papstgeschichte
2. Pius XII. –
Papst an einer Zeitenwende

Zwei Vorträge von
Prof. Dr. Hans Maier
München

 

Samstag, 17. Oktober 2009
von 10 bis 16 Uhr
im Alten Pfarrhaus von Mooshausen

88319 Aitrach-Mooshausen, Weiger-Guardini-Straße 9

Leo XIII. (1878-1903), Pius X. (1903-1914),
Benedikt XV. (1914-1922), Pius XI. (1922-1939),
Pius XII. (1939-1958), Johannes XXIII. (1958-1963),
Paul VI. (1963-1978), Johannes Paul I. (1978),
Johannes Paul II. (1978-2005), Benedikt XVI. (2005)

Information:
Anne Mohr / Elisabeth Prégardier Tel. 0208/ 86 81 12
Tel. ab 12. Oktober 2009: 08395/ 911 939 (Altes Pfarrhaus Mooshausen)

„Zion hört die Wächter singen“

Adventliche Besinnung
Offene Tagungen
im Alten Pfarrhaus von Mooshausen

 

Freitag, 27. November 2009

14.00 Uhr
Adventliches Backen und Basteln mit Kindern aus Mooshausen und Umgebung
Anne Mohr und Mütter aus Mooshausen
19.00 Uhr
Vorweihnachtliches Musizieren
mit den Teilnehmern.
Die Christrose
Eine Erzählung von Selma Lagerlöf,
gelesen von Dr. Antje Kleinewefers

 

Samstag, 28. November 2009

10.00-16.30 Uhr
„Zion hört die Wächter singen!“
Betrachtung mit Texten aus der Heiligen Schrift und Musikbeispielen
dargestellt von Elisabeth Prégardier.
Zum Abschluß: Adventliche Besinnung in der Dorfkirche von Mooshausen

 

Sonntag, 29. November 2009
1. Advent

8.45 Uhr Einladung zur Eucharistiefeier in der Dorfkirche St. Johann Baptist in Mooshausen

10.00 Uhr
Gott ist schön. Apokalypse anders:
Jerusalem – die Stadt aus Licht
Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Zwischendurch Gelegenheit zum Besuch der biblischen Schulwandbilder von Gebhard Fugel im Alten Schulhaus

„Wachet auf, ruft uns die Stimme“ gehört zu den Liedschätzen in den evangeli-schen und katholischen Gesangbü-chern, die viele Generationen in der Ad-ventszeit geprägt haben.
Johann Sebastian Bach schuf die gleichnamige Kantate (BWV 140), die in der Thomaskirche zu Leipzig 1731 erst-mals erklang.
Wenig bekannt ist der historische Hinter-grund des 1599 von Philipp Nicolai ver-faßten Trostgedichtes für seine von der Pest heimgesuchte Gemeinde in Unna.
Anspielungen aus der Heiligen Schrift, dem Hohenlied, dem Matthäusevange-lium, dem 1. Korintherbrief des Apostels Paulus und der Geheimen Offenbarung fließen in den drei Strophen zu einem Ausblick auf die himmlische Herrlichkeit zusammen.
Im Jahr 2001 haben wir schon einmal das Lied betrachtet und dabei in den Mittel-punkt die Aufforderung „Wachet auf!“ gestellt.
Mit dem ersten Vers der zweiten Strophe „Zion hört die Wächter singen“ wird in der adventlichen Besinnung am Samstag ein weiterer Akzent gesetzt, der sich auf Jerusalem als Tochter Sion und die von Jahwe bestellten Wächter – das sind die Propheten – bezieht.

Am Sonntagvormittag richten wir den Blick auf das vom Licht Gottes erfüllte Jerusalem.

„Meist wird die Apokalypse als ein Buch der Zerstörung gelesen, und das ist für den ersten Teil auch richtig. Danach jedoch steigen die wundervollen Bilder der Goldenen Stadt auf: Die kommende Welt ist reines Licht, ihr Kennzeichen ist überwältigende Schönheit. Wenn die Bibel mit dem Garten beginnt, so hört sie mit der Stadt auf: Der Anfang ist die menschenfreundliche Natur, das Ziel die menschenfreundliche Kultur. Und daß Gott unter den Zeichen vollendeter, hinreißender Schönheit gesehen wird, ist der Trost, auf den wir zugehen.“

Zur guten Tradition wurde am Freitag-nachmittag das Basteln und Backen mit den Kindern aus Mooshausen. „Mache dich auf, und werde licht!“

Am Freitagabend singen und erzählen wir von weihnachtlichem Brauchtum mit Punsch und Plätzchen.

Herzliche Einladung zur Teilnahme an allen oder einzelnen Veranstaltungen. Begleitmaterialien werden angeboten.

 


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